Stefan Kern, Communication Manager / PR-Berater - 02. Nov 2017

Die grösste Wirtschaftszeitung der Schweiz berichtete über unsere Branded Content-Kampagne mit Wayne Rooney und Co.

Der Artikel ist eine Abschrift aus der Handelszeitung Nr 44/17 vom 1.11.2017. Artikel als PDF downloadenArtikel als PDF downloaden.

Fussballer ganz nah

Die Swissquote Bank und Manchester United verbindet eine mehrjährige Partnerschaft. Teil ist eine Kampagne mit 360-Grad-Videos.

Die Kooperation mit Manchester United ist laut Swissquote-CEO Marc Bürki deshalb naheliegend und sinnvoll, «weil wir mit dem Fussballverein viele gemeinsame Werte teilen». Dazu gehörten etwa Leidenschaft, Teamarbeit und ein unermüdliches Streben nach Bestleistungen. Tatsächlich ist Swissquote nicht zuletzt dank diesen Tugenden in der Schweiz Marktführer für Online-Handel- und Finanzdienstleistungen. Zudem zählt die Bank mittlerweile zu den Top Ten der Forex-Händler. Manchester United wiederum ist längst schon viel mehr als «bloss» einer der erfolgreichsten Fussballclubs weltweit. Der Verein operiert als ein börsenkotiertes Unternehmen an der New Yorker Stock Exchange, verkörpert eine führende Sportmarke und bildet eine globale Fangemeinschaft mit über 660 Millionen Anhängern. 

Ähnlich wie ManUtd seinen Spielern gute Infrastrukturen bietet, damit sie ihre Talente voll entfalten können, versucht die Swissquote Bank ihren Kunden ein optimales Handlungsumfeld zu offerieren. Zudem winkt ihnen die Chance, Hospitality-Tickets zu gewinnen, etwa für einen Trainingsbesuch in Carrington bei Manchester, oder eine Reise zu einem Spiel von ManUtd, ob in England oder irgendwo in Europa. Selbstverständlich ist Swissquote im Rahmen dieses Sponsoring-Deals auch im Old Trafford auf den LED-Banden präsent, ebenso als Brand im Hintergrund bei den Interviews nach den Spielen.

Diese Gemeinsamkeiten zwischen der Welt des Fussballs und jener des Forex-Handels sind auch das Thema der Online-Kampagne, die Swissquote im Rahmen dieses Sponsorings in diesem Jahr lanciert hat. Diesmal geht es um die Daten und Analysetools, die Trader wie Fussballtrainer einsetzen, um ihre Entscheidungen zu treffen. Wobei auf dem Rasen Laufwege, Leistungskurven und Passgenauigkeit, in der Bankenwelt die Daten der Finanzmärkte minutiös erfasst und ausgewertet werden.

Wichtig bleibt, so jedenfalls die Erwartung der Auftraggeber, dass die Parallelen zwischen Fussball und Forex-Trading eingängig vermittelt werden. Ob diese Botschaft beim eingefleischten Fussballfan angekommen ist, bleibe dahingestellt. Jedenfalls freut er sich, endlich einmal Stars wie Wayne Rooney (mittlerweile beim FC Everton), Sergio Romero, Anthony Martial oder Marcus Rashford im Alltag und ganz aus der Nähe zu begegnen, wenn auch nur auf dem Bildschirm. Auf die vier 360-Grad-Videos – betitelt mit «strength», «security», «expertise» und «potential» und damit auch abgestimmt auf den Claim – folgen vier weitere 30-Sekunden-Spots sowie ein Clip von 90 Sekunden.

Millionen von Besuchern
Für Jan De Schepper, Head Marketing von Swissquote, ist die Kampagne wichtig für den Bekanntheitsgrad des Brands. «Unsere Partnerschaft mit Manchester United eignet sich perfekt für den Markenaufbau in Asien, im Nahen Osten und in Europa. Studien zeigen, dass damit das Image unserer Marke signifikant gesteigert werden konnte», verrät er. Die jüngste Kampagne war während eines halben Jahres online und ist kürzlich beendet worden. Speziell angesprochen wurden natürlich alle Devisenhändler mit einer Leidenschaft für die strategisch-analytischen Seiten des Fussballs. Neu ist die 360-Grad-Technologie zum Darstellen der beiden Parallelwelten. «Das Ganze war nicht nur eine technische, sondern auch eine organisatorische Herausforderung, denn vorgängig brauchte es viele Meetings und Gespräche, um den Dreh überhaupt ins Rollen zu bringen», sagt Reto Schild von Maxomedia.

Für den Erfolg der Kampagne spricht, dass die Zahl der Neuregistrierungen auf der Forex-Plattform von Swissquote jeweils steil in die Höhe schnellte, sobald ein neues Video geschaltet wurde. 

Zum ganzen Programm gehörten weiter eine eigens kreierte Landingpage und Webbanner für die ManUtd-Site und für Fussballportale wie goal.com. Gepostet wurden die Bildsequenzen vor allem in den sozialen Medien. Schliesslich zählt der englische Fussballgigant auf Facebook nicht weniger als 73 Millionen, auf Twitter 15 Millionen und auf der chinesischen Plattform Weibo weitere Millionen Followers. Auf Youtube sind die Videos in verschiedenen Sprachversionen zu sehen.

Insgesamt verzeichneten die vier gestaffelt aufgeschalteten 360-Grad-Videos über 15 Millionen Views. Derzeit wird bereits an der Folgekampagne gearbeitet, die gegen Ende November starten wird. Sie wird wiederum als sogenannte Viralkampagne in den sozialen Medien laufen. «Denn diese Kanäle bieten sich bei ManUtd mit über 90 Millionen Followern insgesamt für eine gezielte Nutzung einfach an», betont Schild.

Apropos Rooney: Der Fussballer soll in den eigenen Wänden auch schon Geschirr zerschlagen haben. Davon ist in den Videos nichts zu sehen – der Star gibt sich hier nett und adrett. «Und das war er auch während des Projekts», versichert Schild.

Videoproduktion: Strategische Gemeinsamkeiten

360 Grad: Die Berner Agentur Maxomedia, seit Jahren für die Marketingkommunikation von Swissquote zuständig, hat die Parallelen zwischen Finanz- und Fussballwelt mittels 360-Grad-Videos inszeniert. Hier also der Trader, dort der Fussballer, und beide sollen energisch das Heft in die Hand nehmen.

Take the Lead: «Übernimm die Führung» lautet denn auch der sinnige Claim. Die einzelnen Spots sind in zwei 180-Grad-Perspektiven gedreht, beleuchten also jede Episode aus zwei Blickwinkeln. Zusammen ergibt sich so dem Betrachter eine komplette Rundsicht von 360 Grad. Wo er dabei genauer hinschauen möchte, kann er dabei interaktiv selber bestimmen.

Credits: Produziert wurden die Episoden in Studios in Hamburg und Manchester, wo die Ballkünstler neben Schauspielern als Models übten. «Die Fussballer waren vor der Kamera absolute Profis», lobt Reto Schild, Creative Director bei Maxomedia. Bei der technischen Umsetzung kooperierte man mit der Hamburger E+P Films. Das Ergebnis ist eine Kombination von Real-Set und Greenscreen. Die Schauspieler wurden in den extra gebauten Wohnungen in Hamburg gefilmt, während die Fussballer in Manchester vor Greenscreens agierten und einkopiert wurden.

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