Sind UX und SEO Freunde oder Feinde?

Das Web ist ein hart umkämpfter Markt. Um beste­hen zu kön­nen, bedarf es har­ter Arbeit. Der Algo­rith­mus bes­timmt, wer im Rank­ing der Nutzer ganz oben auf­scheint und wer in den Suchergeb­nis­sen unterge­ht. Die zwei zen­tralen Begriffe, die den Wet­tbe­werb im Inter­net bes­tim­men, sind User Expe­ri­ence (UX) und Search Engine Opti­miza­tion (SEO), zu Deutsch: Nutzer­erfahrung und Suchmaschinenoptimierung.

Wieso UX und SEO für Ihren Erfolg im Internet so wichtig sind:

Grob kann man sagen: die SEO bringt den Nutzer auf die Web­seite, die UX erre­icht ihn, erfüllt seine Erwartun­gen und wan­delt ihn besten­falls vom Besuch­er in einen Kun­den um.

Die User Expe­ri­ence ist primär von der Qual­ität der Web­seite abhängig. Eine mass­geschnei­derte, auf Ganzheitlichkeit aus­gerichtete Web­seite ist für die gesamte Cus­tomer Jour­ney und den Erfolg eines Unternehmens unerlässlich.

Es reicht nicht, von den Nutzern angek­lickt zu wer­den. Die Web­seite muss die Anforderun­gen des Nutzers min­destens erfüllen, bess­er übertr­e­f­fen, damit er bleibt. Den Prozess vom Eingabe der Such­wörter in der Such­mas­chine bis hin zu den gewün­scht­en Con­ver­sions nen­nt man Cus­tomer Jour­ney. Während dieser Jour­ney soll der Nutzer best­möglich begleit­et wer­den. D.h. seine UX soll so gut als möglich sein. Das Ziel ist erst erre­icht, wenn mehr Kun­den, Umsatz und Con­ver­sions gener­iert wur­den. Damit die Nutzer­erfahrung pos­i­tiv ist, muss die Web­seite einige Kri­te­rien erfüllen. Die ober­ste Regel lautet, mit der Zeit zu gehen. Die Web­seite muss stets am aktuell­sten Stand sein, Trends nicht nur ken­nen, son­dern sie mitunter auch set­zen. Regelmäs­sige Web­seit­enpflege ist also essen­ziell. Wichtig ist außer­dem gutes und bar­ri­ere­freies Web­de­sign. Mod­ernes Web­de­sign set­zt auf Respon­sives Design. Das heißt, die Größe und die Aus­rich­tung der Web­seite wer­den automa­tisch an das jew­eilige Gerät (Smart­phone, Tablet, Note­book,…), mit dem sie aufgerufen wird, angepasst. Selb­st der Such­maschi­nen­riese Google set­zt auf Respon­sives Design. Google führte schon vor Jahren den Mobile-Index ein. Mit­tler­weile wird sog­ar auf den Mobile-First-Index geset­zt. Die Web­seite sollte zudem nutzer­fre­undlich gestal­tet sein. Dabei helfen u.a. Struk­tur, Fokus auf die wesentlichen Inhalte und Bread­crumbs. Frus­tra­tion und Unklarheit von­seit­en des Nutzers sind auf jeden Fall zu vermeiden.

Kurzum: eine Web­seite kann nicht ver­lieren, wenn sie sich auf die UX konzen­tri­ert. Wenn sie sie ver­nach­läs­sigt, schon.

Die Such­maschi­nenop­ti­mierung hil­ft Web­seit­en, in den Rank­ings der Such­maschi­nen möglichst weit oben zu erscheinen und damit mehr Klicks und Reich­weite zu erzie­len. Wie der Suchal­go­rith­mus genau funk­tion­iert, ist nur bed­ingt bekan­nt. Es kann von etwa 200 Kri­te­rien aus­ge­gan­gen wer­den, die das Rank­ing bee­in­flussen. Deren Gewich­tung ändert sich jedoch laufend. Die Such­maschi­nen entwick­eln sich ständig weit­er und sind gut darin, das Nutzerver­hal­ten der User zu inter­pretieren. Mit­tler­weile ist davon auszuge­hen, dass die UX Ein­fluss auf die Search Engine Opti­miza­tion hat. Das Ziel der Such­maschi­nen lautet, ihren Nutzern das best­mögliche Nutzungser­leb­nis zu bieten. Deshalb ist es ihnen ein Anliegen, ihnen die Web­seit­en vorzuschla­gen, die ihre Bedürfnisse befriedi­gen und ihren Erwartun­gen entsprechen. Mith­il­fe spezieller Kenn­zahlen analysieren die Such­maschi­nen, welchen Web­seit­en dies gelingt. Diese Erken­nt­nisse fließen in die Rank­ings mit ein.

Vorteile genießen dank der Kombination von UX und SEO:

Wer­den UX und SEO kom­biniert gese­hen, kön­nen wesentlich mehr Neukun­den, Umsatz und Con­ver­sions gener­iert wer­den als es son­st der Fall wäre. Sowohl UX als auch SEO zie­len darauf ab, den Nutzern das best­mögliche Ergeb­nis zu liefern und ihre Bedürfnisse zu befriedi­gen. Bei näher­er Betra­ch­tung, sieht man, dass SEO und UX ganz wun­der­bar miteinan­der arbeit­en kön­nen. Sie bei­de sind Teil ein­er erfol­gre­ichen Cus­tomer Jour­ney. Die Search Engine Opti­miza­tion begleit­et den Nutzer am Anfang sein­er Suche. Sie liefert ihm nach Eingabe der Such­be­griffe die Web­seit­en als Ergeb­nisse, die seine Erwartun­gen am wahrschein­lich­sten erfüllen. Nach Klick auf den Link übern­immt die UX. Ist der Prozess erfol­gre­ich, endet er im besten Falle mit einem Nutzer, der zum Kun­den umge­wan­delt wird. Für Unternehmen sind somit bei­der­lei Aspekete von größter Bedeu­tung. Zum einen müssen sie möglichst viel Traf­fic gener­ieren und das funk­tion­iert nur, wenn sie in den Rank­ings der Such­maschi­nen weit oben angezeigt wer­den. Die Besuch­er sollen aber auch bleiben, um im näch­sten Schritt möglichst viel Con­ver­sions zu gener­ieren. Eine hohe Klick­zahl alleine nützt dem Unternehmen nichts, wenn es sich bei den Besuch­ern nicht um qual­i­fizierte Nutzer han­delt. Zum anderen hat die beste Web­seite keinen Nutzen, wenn sie in den Tiefen des Inter­nets ver­schwinden. Keine Aufrufe heißt keine Kun­den heißt keine Umsätze. Worst Case Sce­nario für ein Unternehmen. Der Such­maschi­nen­riese Google hat bere­its angekündigt, der UX mit­tels des Rank­ing­fak­tors “Page Expe­ri­ence” ver­stärkt Bedeu­tung zukom­men zu lassen. Wie bere­its erwäh­nt, ist das best­mögliche Nutzer­erleb­nis das erk­lärte Ziel der Such­mas­chine. Die von der UX aus­gelösten pos­i­tiv­en Syn­ergien unter­stützen dieses Ziel.

Potenzielle Spannungsfelder zwischen UX und SEO:

Ursprünglich wur­den User Expe­ri­ence und Search Engine Opti­miza­tion als konkur­ri­erende Diszi­plinen gesehen.

Bis heute vergeben Unternehmen unter Umstän­den getren­nte Bud­gets. Zur Unter­mauerung ihrer Inhalte greifen Web­seit­en gerne auf Bilder zurück. Dies macht den Con­tent nutzer­fre­undlich­er und wirkt sich pos­i­tiv auf die UX aus. Da Google aber auf Tex­ten basiert, sind solche Seit­en SEO-tech­nisch problematisch.

Ein weit­eres Prob­lem liegt in der Funk­tion­sweise der Such­maschi­nenop­ti­mierung. Die angezeigten Ergeb­nisse in den Such­maschi­nen basieren auf den eingegebe­nen Stich­worten im Such­feld. Web­seit­en sind häu­fig aber vielfältiger aufge­baut und wer­den trotz ihrer Qual­ität nicht oben in den Rank­ings gelis­tet. Abhil­fe kön­nen in solchen Fällen soge­nan­nte Land­ing Pages verschaffen.

Bei gewisse Inhal­ten kön­nte aus der Sicht der UX eine App mit lediglich ein­er URL reichen, um den Nutzer zufrieden zu stellen. Aus Sicht der Search Engine Opti­miza­tion bedarf es aber mehrerer URLs, die sich bei Klicks ändern würden.

Der­ar­tige Span­nungs­felder brauchen Unternehmen mit dem richti­gen Part­ner aber nicht zu fürcht­en. Pro­fes­sionelle Agen­turen wie Max­o­me­dia wis­sen, dass eine Kom­bi­na­tion von UX und Search Engine Opti­miza­tion ein großar­tiges Nutzer­erleb­nis her­vor­rufen kann. Sie betra­cht­en die Diszi­plinen ganzheitlich und sor­gen damit für mehr Traf­fic, Kun­den und Con­ver­sions. Sie sind sich aber auch über die poten­ziellen Kon­flik­te im Klaren und wis­sen diese für ihre Kun­den zu ver­mei­den. Das Team von Max­o­me­dia ist zukun­ft­sori­en­tiert, inno­v­a­tiv und freut sich, seine Kun­den auf ihrem Weg zum Erfolg zu begleiten.

Quellen:

https://99designs.de/blog/web-digitales-design/was-ist-webdesign/
https://www.springerprofessional.de/b‑to-b-marketing/digitales-marketing/herausforderungen-fuer-b2b-unternehmen-im-online-marketing/18671880
https://www.wko.at/service/innovation-technologie-digitalisierung/SEO-Suchmaschinenoptimierung.html
https://www.mso-digital.de/blog/seo-und-ux-kombinieren/
https://usabilitygeek.com/5‑fundamentals-of-ux-design-that-impact-seo/
https://www.searchenginejournal.com/seo-guide/where-seo-and-user-experience-ux-collide/#close
https://www.seonative.de/usability/
https://www.seologen.ch/blog/user-experience-ux-seo-webdesign

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