Kommunikationskonzept und Website ewb

Aus­gangslage
Im Rah­men der Lancierung des ewb Inter­ne­tange­botes durften wir sowohl das Werbe- wie auch das Kom­mu­nika­tion­skonzept umset­zen, welch­es ein neues Pro­duk­te-Nam­ing sowie die Real­i­sa­tion ein­er Ange­botsweb­site bein­hal­tete. Die Her­aus­forderung war gross: Wie kann man einen neuen Mit­stre­it­er im gesät­tigten, hart umkämpften Markt von Inter­ne­tan­bi­etern posi­tion­ieren und ihn mit einem Com­mod­i­ty Pro­dukt von der Konkur­renz dif­feren­zieren? Wir set­zten auf emo­tionale Argu­mente und unter­strichen so das Image des regionalen und ver­trauenswürdi­gen Part­ners: Das Inter­net von Bern für Bern.

 

Design und Strategie
Da das Inter­net­pro­dukt von Energie Wass­er Bern im Wet­tbe­werb mit grossen, bere­its etablierten Anbi­etern ste­ht, muss die Tonal­ität sehr direkt, mod­ern und mutig sein. Die Konkur­renz beset­zt sehr ratio­nale The­men, wie Geschwindigkeit oder Cus­tomiza­tion. Allerd­ings zeigte eine 2014 durchge­führte Kun­den­be­fra­gung von Energie Wass­er Bern, dass sich die Kun­den nichts unter Inter­net-Geschwindigkeit vorstellen kön­nen. Der Kampf David gegen Goliath mit einem Argu­ment anzutreten, welch­es die Kun­den nicht einord­nen kön­nen, wäre von vornere­in sinnlos.
Lokal, indi­vidu­ell und ein­fach ist das Herzstück der Kam­pagne und beschreibt zugle­ich die Kern­werte des Pro­duk­tes. Auf den Kam­pag­nen-Visu­als wird das ver­bor­gene Glas­faser­netz der Bern­er Innen­stadt, welch­es stetig erweit­ert wird, sicht­bar gemacht. Die Visu­als zeigen: Das ewb.INTERNET ist bere­it. Für die Visu­als wur­den im kühlen Mor­gen­licht bekan­nte Eck­en in unter­schiedlichen Bern­er Quartieren fotografiert. Ein eigens entwick­el­ter leuch­t­en­der, beina­he fliessender Schriftzug visu­al­isiert die Glas­faserk­a­bel. Er ver­läuft in Form der Quartier­na­men durch die Strassen. Viele Bern­er iden­ti­fizieren sich mit ihrem Wohn­quarti­er und nehmen die Sujets als Teil ihrer ver­traut­en Umge­bung wahr. Auch beim Pro­duk­te-Nam­ing set­zte man auf einen starken Lokalbezug und wählte für die unter­schiedlichen Inter­ne­tange­bote Dialek­taus­drücke, wie „Gschwing“, „Hur­ti“, „Tifig“, „Bouz­gre­di“ und „Vougas“.

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